SkyjoSpielregeln & Wertung

2–8 Spieler · Limit 100

Zwölf Karten aufdecken und tauschen, die Spaltenregel, die Verdopplung am Rundenende und das 100-Punkte-Limit. Wie Skyjo gespielt und angeschrieben wird.

Auf den Tisch: Eigenes Deck, 150 Karten

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Zählt zusammen, offline und ohne Konto.

Das Spiel in einem Absatz

Bei Skyjo liegt vor jedem ein verdecktes Feld aus zwölf Karten, und jede davon ist ein Versprechen oder eine Drohung: Die Werte reichen von −2 bis 12, und je weniger am Ende offen liegt, desto besser. Zug um Zug wird aufgedeckt und getauscht, bis einer sein Feld komplett offen hat — dann wird gezählt. Wer zuerst 100 Punkte voll hat, beendet die Partie, und es gewinnt, wer die wenigsten hat. Zwei bis acht Leute, Magilano, 2015.

Aufbau und Zugfolge

Das Deck hat 150 Karten: fünfmal die −2, zehnmal die −1, fünfzehnmal die 0 und je zehnmal die 1 bis 12. Jeder bekommt zwölf Karten und legt sie verdeckt als Raster mit vier Spalten zu drei Karten vor sich. Zum Start deckt jeder zwei beliebige davon auf — die höchste Summe beginnt.

Wer dran ist, hat zwei Möglichkeiten. Entweder die oberste Karte vom Ablagestapel nehmen: Dann muss sie eine eigene Karte ersetzen, offen oder verdeckt, und die ersetzte geht offen auf den Ablagestapel. Oder verdeckt vom Nachziehstapel ziehen: Die Karte darf ebenfalls eine eigene ersetzen — oder sie wird direkt abgeworfen, dann muss dafür eine eigene verdeckte Karte aufgedeckt werden. So kommt jede Runde Bewegung ins Feld.

Die Spaltenregel

Liegen in einer Spalte drei offene Karten mit demselben Wert, fliegt die ganze Spalte auf den Ablagestapel und zählt nichts. Drei Zwölfer loszuwerden ist ein Befreiungsschlag — drei Nuller zu räumen lohnt dagegen kaum. Wer mag, baut gezielt darauf hin und ersetzt Karten so, dass gleiche Werte übereinander zu liegen kommen.

Rundenende und die Verdopplung

Sobald jemand seine letzte Karte aufgedeckt hat, ist die Runde fast vorbei: Alle anderen haben noch genau einen Zug, dann werden alle restlichen Karten umgedreht und jedes Feld zusammengezählt.

Wer die Runde beendet hat, muss dafür auch den niedrigsten Wert vorweisen — und zwar allein. Hat er ihn nicht oder teilt er ihn sich mit jemandem, wird sein Rundenergebnis verdoppelt, sofern es über null liegt. Vorschnelles Beenden ist damit das größte Risiko des Spiels.

Auf der Tafel wird die rohe Summe eingetragen und beim Beender das ×2 angetippt — verdoppelt wird automatisch, und die Tafel passt auf: höchstens ein ×2 je Runde, und wer allein den niedrigsten Wert hat, bekommt keines.

Wertung und Partie-Ende

Die Rundenergebnisse werden fortlaufend addiert. Negative Runden sind möglich und wertvoll — die Minuskarten machen es möglich, auf der Tafel gibt es dafür den ±-Umschalter.

Erreicht jemand nach einer Runde 100 Punkte oder mehr, ist die Partie sofort vorbei, und der niedrigste Gesamtstand gewinnt. Liegen am Ende zwei gleichauf, bietet die Tafel ein Stechen an — eine Runde noch, sonst bleibt der Sieg geteilt. Wer kürzer oder länger spielen will, stellt das Limit beim Anlegen der Partie — oder mitten drin im Regel-Blatt — auf 50, 150 oder 200.

Taktik in drei Sätzen

Hohe offene Karten so früh wie möglich ersetzen, statt auf ein Wunder zu warten. Spalten mit gleichen Werten sind ein Werkzeug, kein Zufall — der Ablagestapel verrät, was noch kommt. Und die Runde nur beenden, wenn der eigene Wert wirklich der niedrigste ist: Sonst zahlt man doppelt.

Und jetzt anschreiben

Namen eintragen, Runden anschreiben — die Tafel rechnet, die Kurzregeln stehen daneben.

Skyjo anschreiben

Skyjo gibt es seit 2015 bei Magilano.

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