RomméSpielregeln & Wertung

2–6 Spieler · Limit 500

Sätze und Folgen, die Erstauslage mit 30 oder 40 Augen, Joker, Zumachen und Hand-Rommé. Und wie beim Rommé die Handkarten am Ende gezählt werden.

Auf den Tisch: Französisches Blatt, 110 Karten aus zwei Blättern mit Jokern

Die Blätter im Vergleich

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Zählt zusammen, offline und ohne Konto.

Das Spiel in einem Absatz

Rommé ist das Auslegespiel mit zwei Blättern: Jeder bekommt gut ein Dutzend Karten und versucht, sie in Sätzen und Folgen loszuwerden — drei Könige, Herz Sieben bis Zehn. Wer dran ist, zieht eine Karte, legt aus, was er kann, und legt eine Karte ab. Wer seine letzte Karte ablegt, hat zugemacht; alle anderen zählen, was sie noch in der Hand halten, und das sind Minuspunkte. Wer das Limit erreicht, hat verloren. Zwei bis sechs Leute, 110 Karten samt Jokern.

Geben und Ziehen

Zwei Blätter zu 52 Karten und sechs Joker werden gemischt, jeder bekommt dreizehn Karten — mancherorts zwölf oder vierzehn. Der Rest liegt verdeckt als Talon, die oberste Karte kommt offen daneben. Wer dran ist, zieht die oberste Karte vom Talon oder die offene vom Ablagestapel, legt aus, wenn er will, und beendet den Zug mit einer Karte auf dem Ablagestapel.

Sätze, Folgen, Joker

Ausgelegt werden zwei Arten von Figuren:

  • Sätze: drei oder vier Karten gleichen Werts in verschiedenen Farben — Pik-, Herz- und Karo-Dame.
  • Folgen: mindestens drei Karten einer Farbe in Reihe — Kreuz Vier, Fünf, Sechs. Das Ass darf oben oder unten stehen, nicht um die Ecke.

Der Joker ersetzt jede Karte. Wer die echte Karte hat, darf den Joker aus einer Auslage tauschen und selbst weiterverwenden — auch aus fremden Auslagen, sobald er selbst ausgelegt hat. Wer ausgelegt hat, darf an alle Auslagen am Tisch anlegen.

Die Erstauslage

Die erste Auslage eines Spielers muss einen Mindestwert erreichen, aus der eigenen Hand, ohne Anlegen: verbreitet 30 Augen, mancherorts 40. Gezählt wird nach den Kartenwerten unten, ein Joker zählt wie die Karte, die er ersetzt. Ob die Erstauslage eine Folge enthalten muss oder ohne Joker sein soll, ist Hausregel — vor dem ersten Geben einmal klären.

Kartenwerte

Am Ende zählt jede Karte in der Hand:

  • Zwei bis Zehn — ihr Wert
  • Bube, Dame, König — 10
  • Ass — 11; in einer Folge Ass, Zwei, Drei zählt es mancherorts 1
  • Joker — 20; manche Tische zählen 25 oder 40

Zumachen und Hand-Rommé

Wer alle Karten ausgelegt und angelegt hat und seine letzte Karte ablegt, macht zu — die Runde ist vorbei. Mancherorts muss die letzte Karte abgelegt werden, anderswo darf sie die letzte in einer Auslage sein; auch das ist Tischsache.

Hand-Rommé heißt: Wer noch nichts ausgelegt hat, legt in einem Zug alles auf einmal aus und macht zu. Verbreitet zählen die anderen dann ihre Handkarten doppelt; manche Tische schreiben stattdessen dem Ausmacher minus 100 gut. Ist der Talon aufgebraucht, wird der Ablagestapel gemischt und neu gelegt — oder die Runde endet, und jeder zählt seine Hand.

Anschreiben und Limit

Nach jeder Runde trägt jeder seine Handkarten-Summe ein; wer zugemacht hat, drückt „Zugemacht“ und schreibt 0. Für Hand-Rommé mit Gutschrift gibt es das ±. Die Tafel rechnet nichts nach — jeder zählt seine eigene Hand, und welche Werte gelten, weiß nur der Tisch.

Punkte sind schlecht: Wer das Limit erreicht, hat verloren, es gewinnt, wer die wenigsten hat. Verbreitet sind 500 Punkte; 300 für den kurzen Abend, 1 000 für die lange Partie, beim Anlegen der Partie wählbar. Wer mitten in der Partie dazukommt oder gehen muss, steigt am Namen-Blatt ein oder aus — wer geht, behält seinen Stand, steht am Ende aber hinter denen, die weitergespielt haben.

Und jetzt anschreiben

Namen eintragen, Runden anschreiben — die Tafel rechnet, die Kurzregeln stehen daneben.

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